D&O-Versicherung

D&O - Versicherung.


Kaum ein Thema ist in Wirtschaftskreisen aktueller als die Inanspruchnahme von Managern auf Schadenersatz wegen vermuteter Pflichtverletzungen. Ob als Geschäftsführer einer GmbH, Vorstand einer Aktiengesellschaft oder Mandate anderer Organe: die Anspruchsmentalität steigt signifikant.

 

Bisher gab es im deutschen Versicherungsmarkt kaum eine andere Möglichkeit für die betroffenen Personen, als über das Unternehmen eine Absicherung für diese Regressansprüche abzuschließen. In der Regel sind Manager in Sachen D&O-Versicherung auf ihren Arbeitgeber angewiesen, denn die meisten Produkte dieser Art werden als Firmenpolice angeboten. Sie können aber auch eine eigene Absicherung wählen, unabhängig von Entscheidungen des Unternehmens: Mit Ihrer eigenen persönlichen D&O-Versicherung.


Ihre Vorteile.

👉 Abwehr- und Kostenschutz (Prüfung der Haftpflichtfrage, Abwehr von unbegründeten Ansprüchen).
👉 Rückwärtsversicherung (unbegrenzte Rückwärtsdeckung für laufende Mandate).
👉 Mitversicherung von Ehegatten und Erben.
👉 Innen- und Außenansprüche sind versichert.
👉 Anwendung des Verstoßprinzips (Versicherungssumme steht jährlich zur Verfügung).
👉 Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung des Versicherungsnehmers.
👉 Keine Quotelung / Leistungskürzung entsprechend Verschuldensanteil.
👉 Attraktive Zusatzleistungen, z. B. Dienstwagenersatz, psychologische Betreuung.


Mögliche Schadenfälle.

  • Dem Geschäftsführer einer GmbH wird der strafrechtlich relevante Vorwurf gemacht, er hätte Beihilfe zum Betrug bei einem Exportgeschäft geleistet. Es fallen Rechtsverteidigungskosten in Höhe von 20.000 Euro an. Die Vorwürfe erwiesen sich im Nachhinein als unbegründet, das Ermittlungsverfahren wird eingestellt. Der Geschäftsführer hat gegenüber den Ermittlungsbehörden keinen Kostenerstattungsanspruch, er hat die Kosten also selbst zu tragen.
  • Der Geschäftsführer einer im Anlagenbau tätigen Firma mietet aufgrund von Platzmangel im Stammhaus anderweitige Gewerberäume an. Nachdem das Geschäftsführerverhältnis beendet wurde, wirft die GmbH dem nunmehr ehemaligen Geschäftsführer vor, dass diese Anmietung unnötig, zumindest aber zu ungünstigen Konditionen abgeschlossen sei und eine Überschreitung seiner Befugnisse darstelle. Sie macht Ansprüche in Höhe der Mietkosten für die gesamte vereinbarte Mietdauer geltend. Die Schadenhöhe liegt bei ca. 350.000 Euro.
  • Der Vorstand einer AG scheidet aus dem Unternehmen aus und geht in den Ruhestand. Sein Nachfolger möchte im Rahmen der bestehenden Unternehmens-D&O Versicherungsbeiträge sparen und reduziert die Versicherungssumme von 2 Mio. auf 1 Mio. Euro. Kurz darauf werden gegenüber dem ausgeschiedenen Vorstand Schadenersatzansprüche in Höhe von 1,5 Mio. Euro gestellt.
  • Der Geschäftsführer einer im Bereich “Neue Energien” tätigen GmbH hätte im Rahmen seiner Tätigkeit staatliche Subventionen beantragen können, hierfür aber die maßgebliche Frist versäumt. Hierdurch entsteht der Gesellschaft ein Schaden in Höhe der entgangenen Subventionen, diese nimmt ihn auf Schadenersatz in Anspruch. Der Schaden beläuft sich auf 27.000 Euro.